Einladung zur Blogparade "Hast du deine Ziele 2018 erreicht" - und was nun?
Gedanken

Einladung zur Blogparade “Hast du deine Ziele 2018 erreicht” – und was nun?

Immer wieder stoße ich auf Blogparaden. Klar ich betreibe einen Blog und versuche mich zu vernetzen und ab und zu kommt dann eine Einladung zu einer dieser Paraden. Aber warum, wieso, weshalb und bringt das irgendwas? Ein ganzer Haufen an Fragen der sich hier stellt und auf den man Antworten finden soll. Eigentlich bin ich zufällig durch einen Facebook-Kommentar auf die Parade “Hast du deine Ziele 2018 erreicht?” bei Starke Mama aufmerksam geworden.
Zuerst wollte ich nicht mitmachen, aber dann hatte ich die Idee, dies mit diesem Post zu verbinden. Außerdem passt es gut zu meinem Jahresanfangspost zum Jahr 2018. Aber fangen wir von Anfang an.

Vernetz dich doch!

Vernetz dich doch!

Diese Blogparaden gibt es schon lange und sind auch in groben Zügen bei den meisten BloggerInnen bekannt. Trotzdem klappt es nicht immer so reibungslos, wie wir uns das vorstellen.
Im Grunde ist es nur eine Einladung von einem Blogger zu einem bestimmten Thema, innerhalb eines definierten Zeitraums einen Beitrag auf dem eigenen Blog zu verfassen. Diese Einladung ist noch dazu öffentlich und jeder kann (und sollte) auch mitmachen, denn es bringt einige Vorteile, wenn wir uns mal die Regeln anschauen.

  • Jeder schreibt in einem definierten Zeitraum zu einem bestimmten Thema.
  • Jeder Blogger verlinkt auf den ursprünglichen Beitrag. Auf den Post der die Parade gestartet hat.
  • Im Post werden der Name der Blogparade und auch der einladende Blog eindeutig genannt und verlinkt.
  • Der Starter der Parade sammelt alle Beiträge in einer öffentlichen Liste. Meistens in den Kommentaren unterhalb des ursprünglichen Beitrags.
  • Am Ende der Blogparade wird vom Einlader eine Zusammenfassung und ein Fazit geschrieben und veröffentlicht.

Wenn diese Regeln auch beherzigt werden, hat jeder Teilnehmer mehrere Vorteile. Erstens wirst du zweimal verlinkt und jeder externe Link ist Gold wert. Zweitens bekommst du eine Idee für einen neuen Beitrag. Und das ist manchmal gar nicht so dumm, da manchmal die Muse mit ihrem Kuss sehr schüchtern ist. Und drittens wirst du von neuen LeserInnen entdeckt. Und dies gilt besonders, wenn du auf “artfremden” (also Blogs die nicht direkt zu deinem Themenkreis gehören) entdeckt.

Sei kein Blogparaden-Messie!

Sei kein Blogparaden-Messie!

Du musst nicht an jeder Parade teilnehmen und jede Einladung mit Begeisterung annehmen. Denn irgendwann wird es deinen LeserInnen zu viel, dauern über irgendwelche Themen und Paraden zu lesen. Besonders wichtig ist, dass das Thema zu dir und deinem Blog passt. Also eine Blogparade zur neuen Lippenstift-Linie und ihren Vorteilen, wäre bei mir eindeutig falsch am Blog.
Arbeite ja nicht unter Zeitdruck! Du musst innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens einen guten und qualitativ hochwertigen Post schreiben. Denke doch daran, dass du neue LeserInnen erreichen willst und wirst, die sollen doch nicht gleich mit einem hin geschmissenen Blogpost vergrault werden, oder? Und ganz wichtig, ist die Zielgruppe der möglichen LeserInnen auch für deinen Blog interessant? Bei dieser Blogparade passt es nicht zu 100%, da bin ich mir sicher. Aber trotzdem mache ich mit, denn gerade die Kategorie Gedanken und Wanderlust & Citydust kann für die LeserInnen der Blogparade Mehrwert bieten.

Hast du deine Ziele 2018 erreicht?

Hast du deine Ziele 2018 erreicht?

 

Nein und Ja! War doch klar, dass ich hier keine eindeutige Position beziehe, oder? Nein, war es nicht! Aber ich bin ganz ehrlich, ich hatte für 2018 keine klar gesteckten und umrissenen Ziele. Es waren eher allgemeine Sachen, wie gesünder leben, mehr Sport und mehr glücklich sein. Wie ich ja schon im ersten Post des Jahres geschrieben habe, war für mich 2018 ein Jahr der Umbrüche und Neuerungen, aber ich habe mir am Anfang des Jahres nichts wirklich konkretes vorgenommen. Daher habe ich nicht alles erreicht, denn es ist nicht alles klar messbar.

Trotzdem war ich für mich im letzten Jahr erfolgreich. Ich habe Schwierigkeiten gemeistert, Herausforderungen angenommen und auch manche Niederlage eingesteckt. Aber ich war erfolgreich, denn ich bin noch hier und habe mir einiges vorgenommen.

Wie schaut der Plan für 2019 aus?

Wie schaut der Plan für 2019 aus?

Ja ich habe mir eigentlich einiges vorgenommen. Eines ist der täglich Post hier auf meinem Blog, bis jetzt klappt das ja ganz gut und ich bin noch bei der Sache. Auch die Idee mit der Teilnahme an Blogparaden werde ich verfolgen, aber es wird sicher nicht wöchentlich sein. Aber wird es so bleiben, denn im Moment ist ja noch das Feuer und die Begeisterung des Neuen (Jahres) da. Aber wie sieht es in drei Monaten aus? Mal schauen wie hart es werden wird, aber es ist eines der Ziele, dass ich verfolge, weil ich es noch einmal wissen will.
Ein anderes Ziel ist nicht ganz so klar definiert, aber vielleicht das wichtigste: Ich will leben! Mir Zeit für Konzerte, Reisen und Erlebnissen nehmen. Ja eine Reise ist schon gebucht und auch einige Konzertkarten sind bereits angekommen. Auch das lässt sich gut an und wird weiter verfolgt.
Und eines der großen Dinge in meinem Leben ist, ich werde dieses Jahr absolut verbindlich und echt sein. Irgendwelche vielleicht gehen wir dort hin oder schauen wir ob es sich ausgeht wird es nicht geben. Und auch Menschen die unverbindlich sind, werden es in meinem Leben schwer haben. Entweder mein Umfeld besinnt sich auf die alten Werte wie Höflichkeit, RespektRücksicht und Verbindlichkeit oder manche werden nicht mehr dazu gehören.

Es soll uns nie schlechter gehen als heute! Genau das ist der Leitspruch unter dem ich 2019 stellen will.

Und (wie) wird das klappen?

Und (wie) wird das klappen?

Schauen wir mal… Nein genau so nicht! Das wäre wieder super unverbindlich und ein langsames dahintreiben im großen Meer des Lebens. Ich werde mich dabei auf niemanden verlassen und auch nicht direkt Unterstützung von jemanden annehmen. Das erreichen der Zeile mit dem klassischen PDCA-Zyklus nach Deming (Plan-Do-Check-Act) ist mir zu streng. Ich möchte mich nicht dauernd hinsetzen und meine Ziele so nach Punkt und Komma überprüfen, wo bleibt denn da der Spaß im Leben?

Aber irgenwie muss ich doch eine Umsetzung planen und verfolgen. Ja das stimmt und ich werde es mit Selbstreflektion probieren und meinem Glas der schönen Momente. Die Zettel in diesem Glas werden jede Woche mehr werden und mir zeigen, dass ich am richtigen Weg bin und auch die Motivation geben den Weg weiterzugehen. Natürlich werde ich einen kleinen PDCA-Kreis verwenden und mich immer wieder überprüfen, wie weit ich meine Ziele erreiche oder vom Weg abkomme.

Und dann gibt es da eine Reihe von Büchern die ich gelesen habe und in meinem Regal stehen. Vielleicht sollte ich sie nochmals lesen und ein paar der Ideen darin in mein tägliches Leben nehmen. Denn die Themen dieser Schmöker drehen sich oft um Motivation, Glück und Zufriedenheit. Und einen Tipp habe ich noch. Vielleicht ist ja auch die Idee vom Glücksmädl mit ihrem  Visionboard nicht so übel und kann mich beim Erreichen von Wünschen unterstützen.

Fast wäre ich gestolpert…

Fast wäre ich gestolpert...

Ich habe für meinen Blog das Ziel “Ein Post pro Tag” und jetzt hätte ich fast auf Veröffentlichen geklickt. Es wäre dann der 2. Post für heute gewesen. Darum gilt: Aufpassen und die Ziele einhalten! Und sich freuen, dass für morgen schon ein Beitrag fertig ist oder ein Teilziel wieder erreicht ist. Auf der anderen Seite ist es eben wichtig, Ziele wirklich zu erreichen und einzuhalten und nicht zu übertreffen.

1 Kommentar
  1. Blogparade Ziele erreichen - Der Zwischenbericht - Starke Mama
    24. Januar 2019 um 9:54

    […] Der magische, digitale Nomade Clemens nahm auch an der Blogparade teil. Für 2018 hatte er keine speziellen Ziele, eher allgemeine Vorsätze. Da seine Vorhaben somit nicht den SMART Kriterien entsprachen, sind sie zum Teil nicht messbar. Dieses Jahr hat er einige Wünsche, wobei er aber den Spaß und das Glücksgefühl nicht außer Acht lässt. So hat er eine ganz besondere Idee, ein Glas voller Glücksmomente zu sammeln. Das habe ich selbst auch schon einmal vor einigen Jahren versucht, war aber nicht konsequent genug. Lieber Clemens, danke für die Inspiration – ich schließe mich dir an! […]

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